864 - 1183                             Seite 1 von 11 letzte Änderung: 06.07.2012 zurückblättern Seite 1 von 11 nächste Seite 3. Jahrhundert Historisch nachgewiesene Funde aus der Römerzeit im Raum des heutigen Schlossuhrenturmes im Stadtteil Naabeck. 1866 fand man einen Florinus 276 n.Chr. (Nachbildung der Münze ist in städtischen Besitz). 864 Unter dem Frankenkönig Ludwig (840 - 876) erscheint Puebach, Dorf an der Naab, heute Bubach an der Naab. 876 - 887 Unter dem Frankenkönig Karl, dem Dicken, erscheint Waltinhova an der Naab – heute Waltenhofen im Stadtteil Bubach an der Naab. 985 soll Schwandorf It. Pesserl-Chronik (siehe 1866) zum Amtsbezirk des Burggrafen Bubo I gehört haben 994 erscheint der Ort "Lindinlog", wohl in Verbindung mit einer Furt durch die Naab. Heutige Bezeichnung ist Lindenloh im Stadtteil Kronstetten, nördlich von Fronberg, gelegen 994 Bei Lindenlohe wird ein Ritter des Bischofs Bernward von Würzburg geblendet 1006 taucht in den Traditionsbüchern des Klosters St. Emmeram in Regensburg zum ersten Mal der Name auf "Suainicondorf am blauen Naabfluß". Es ist als Fischerdorf erwähnt, dessen Name auf einen karolingischen Suainico hindeuten mag, ab 1457 Schwandorf 1010/1020 erscheint "Puccili" - heute Büchelkühn 1031 erscheint erstmals geschichtlich gesehen Fronberg, obgleich die Siedlung älter ist 1061 Leoprigus, Klausner (daher der Name Klause), angeblich ein Sohn des Burggrafen Babo II. Steinmonument an der B15 - in der Nähe des Klausensees - auf Privatgrund, steht unter Denkmalschutz 1085 ist Gögglbach als „Gekkilinpach" erwähnt 1085 – 1088 wird ein Rotpertur de Gekkilinpach als Zeuge genannt 1112 ist die Zarge auf der vorspringenden Bergnase an der Naab in Naabeck genannt 1123 ist die Einöde Altenried (Stadtteil Naabeck) genannt und erscheint im 16. Jh. als Riedhöfl 1123 ist das alte Kirchdorf und die Hofmark "HaseIahe" schon in den Übergabebriefen des Klosters Ensdorf (Vilstal) urkundlich belegt. Heutiger Name ist Haselbach 1123 erscheint Krondorf als "Crandorf" erstmals historisch verfolgbar. Eine Besiedlung in karolingischer Zeit ist je doch nachgewiesen. 1123 taucht der Hofname "Sicenhoven" jetzt Sitzenhof - landwirtschaftliches Gut zwischen Ettmannsdorf und Haselbach - bereits auf 1143 ist die Siedlung "Hattenreut " jetzt Hartenricht - im Stadtteil Neukirchen – überliefert 1144 ist "Auenhofen" jetzt Auhof - im Stadtteil Bubach an der Naab - genannt, wobei "ouwen" ein wasserreiches Wiesenland bezeichnet 1150 erscheint "Clayedorf" jetzt Klardorf urkundlich als Siedlung aus karolingischer Zeit 1150 ist "Trumenstetten" jetzt Kronstetten überliefert, wobei "Truwen" gleichzusetzen ist mit "Trau, schau, wem" 1150 ist Stegen (von Holz-Steg über die Naab) - im Stadtteil Klardorf gelegen - erstmals als Siedlung genannt 1158 "statio navalis" ist eine Schiffslände in Schwandorf genannt 1177 Das Kloster St. Emmeram besitzt eine Hofmark in Schwandorf 1177 – 1201 ist "Zetmasdorf" jetzt Ettmannsdorf bereits genannt. Diethart schenkt sein Gut Zetmansdorf dem Kloster St. Emmeram in Regensburg. Auch taucht der Name "Etimsdorf" auf 1178 nannte sich der Friedrich - einfach nur - "vom Berg" - jetzt Egidiberg 1178 erscheint "Zidmars-Kinder" - gedeutet als Siedlung der Kinder eines Zidmar – jetzt Zielheim im Stadtteil Klardorf 1183 wird die Kirche Wiefelsdorf - im Stadtteil Naabeck gelegen - als zum Domkapitel Regensburg gehörend genannt