1324 - 1459                             Seite 3 von 11 letzte Änderung: 06.07.2012 zurückblättern Seite 3 von 11 nächste Seite 1324 wird "Tauching" - jetzt Dauching, im Stadtteil Haselbach - bereits mit einem eigenen Ortsnamen erstmals erwähnt 1325 Nachweis des ersten Siegels von Schwandorf (im oberen Teil ein geminderter pfalzbayerischer Löwe, im unteren Teil ein auf stehenden, gepunkteten Rauten ruhender Stiefel) 1326 wird Gögglbach als eigene Pfarrei geführt, 1095 - 1132 schenkt ein "Adelbero Wolf von Gekkilinpach" fünf Eigenleute dem Kloster St.  Emmeram in Regensburg. Später erscheint ein "Wolf" als Besitzer der nahen Veste Naabeck, die dieser 1270 an den Bayerischen Herzog verkauft. 1326 ist "Chaepfenheim" - jetzt Kapflhof, Einöde nahe Neukirchen - als Ansiedlung genannt 1326 wird die Ansiedlung "auf der Riute" – jetzt Stadtteil Kreith - aufgeführt 1326 erscheint die Ansiedlung ""Hohen-Riut " – jetzt Richt, im Stadtteil Krondorf gelegen 1329 bleibt Schwandorf nach der Teilung der Bayerischen Lande bei Oberbayern 1330 ist Chunrad, Pfarrer und Dechant, in Schwandorf nachgewiesen 1337 ist der Pfarrer von Neukirchen historisch nachgewiesen 1347 überließ Kaiser Ludwig dem Rat und der Gemein zu Schwandorf den Zoll zu "Schwaigndorff" auf ewige Zeiten "damit sie ihre Berge bessern und bebauen können" 1348 - 1352 ist Schwandorf pfälzischer Pfandbesitz 1357 ist die Ansiedlung "Chrumplengvelt" – jetzt Krumlengenfeld, im Stadtteil Neukirchen gelegen - urkundlich nachgewiesen 1380 Anlegung der Felsenkeller im östlichen Berghang an der heutigen Spitzwegstraße 1380 erscheint die "Schwaige Münchshöf", die ursprünglich von Mönchen bewirtschaftet worden ist 1387 ist für Ettmannsdorf ein Waffenhammer und 1475 ein Schienhammer erstmals belegbar 1397 - 1452 ist Schwandorf abermals pfälzischer Pfandbesitz um 1400 Bau der gegenwärtigen Pfarrkirche St. Jakob 1413 wird die Ansiedlung "Grewt" - jetzt Kreith - genannt 1420 litt Schwandorf auch unter den Einfällen der Hussiten 1423 Die Pfarrei hat an Seelsorgern: 1 Pfarrer, 1 Gesellpriester, 2 Kapläne, 1 Frühmesser, 1 Englmeßkaplan, 1 Vikar in Haselbach, 1 Vikar in Kronstetten 1427 Hussiten in Schwandorf 1443 Grundsteinlegung der Spitalkirche im romanischen Stil, geweiht dem Heiligen Geist, Patronat Heilige Elisabeth 1446 wird die Rathausglocke gegossen 1447 Errichtung eines repräsentativen Rathauses auf dem unteren Marktplatz (1808 wieder abgebrochen) vor 1450 Baubeginn der Stadtbefestigung 07.03.1451 erhebt Pfalzgraf  Otto I. von Moosbach, als letzter Pfandinhaber, Schwandorf zur Stadt 1452 Herzog Albrecht II von München löst den verpfändeten Besitz Schwandorf ein 1459 Errichtung des Blasturmes (Geburtsstätte des Komponisten der Bayernhymne "Konrad Max Kunz") 1459 - 1462 Bau der Stadtmauer in Schwandorf 1459 - 1516 begründeten die "Franck" den Eisenhammer im Stadtteil Ettmannsdorf