1600 - 1700                             Seite 5 von 11 letzte Änderung: 06.07.2012 zurückblättern Seite 5 von 11 nächste Seite 1600 wird bereits die Quelle im Kruckental genannt. Sie wurde wiederholt gefußt (1820,1927 und 1952) - heutige Bezeichnung "Schwefelquelle" 1600 errichtet der letzte aus dem Geschlecht derer "Neumayr", Wilhelrn Neumayr von Mirskofen, das Hammerschloß in Ettmannsdorf 1600 erscheint die Ansiedlung "Büglhof" – jetzt Bügerlhof, im Stadtteil Neukirchen 1600 Ist der Einödhof Scheckenberg, im Stadtteil Neukirchen gelegen, in dieser Form bereits genannt 1603 wird die Ansiedlung Dauching von Vilshofen nach Haselbach umgepfarrt 1611 Christoph Zärmann jun., letzter lutherischer Pfarrer in Schwandorf 1613 ist Herzog Wolfgang Wilhelm neuer Herr über die Stadt Schwandorf 1617 Leonhard Strobl, katholischer Pfarrer in Schwandorf 1617 Beginn der Gegenreformation, nach Übertritt des Herzogs Wolfgang Wilhelm zum Katholizismus 1619 wird der Kreuzberg - in Anlehnung auf die drei Kreuze auf dem Galgenberg - in der jetzigen Form genannt. Nach der Überlieferung ist der Standort der drei Kreuze dem heutigen Platz des Hochaltares im Marienmünster gleichzusetzen 1620 gelten die 1617 begonnenen ernsthaften Bemühungen zur Wiedereinführung des kath. Glaubens in Schwandorf als abgeschlossen 1623 erster Spiring auf Fronberg 1630 ist die Ansiedlung "Grain" in der jetzigen Form - im Stadtteil Neukirchen gelegen – genannt, jedoch im 16. Jh. bereits erwähnt 1640 ist die Hofmark Ettmannsdorf im Besitz des Geschlechts derer "von Rußwurm" 1641 und 1634, 1642 und 1648 litt Schwandorf unter den Auswirkungen des 30jährigen Krieges (1618 – 1648). Am 20. Januar 1641 nahmen die Schweden den Ort unter ihrem General Baner ein, und es wurde gebrandschatzt. 1644 Errichtung eines Galgens in Schwandorf und damit Einführung der Hochgerichtsbarkeit 1645 Bartolomä Lang, Pflegverweser in Schwandorf 1653 Heinrich Sauerzopf, Herr auf Ettmannsdorf 1657 Merian beschreibt Schwandorf als eine "ziemlich lustig, aber kleine Pfalz-Neuburgische Statt" 1678 der "welsche Mauerer" - nicht wie vielseitig als italienischer Baumeister tituliert - Pietro Spineta versah die Pfarrkirche St. Jakob mit einem barocken Tonnengewölbe und ersetzte da dadurch die Bretterdecke, errichtete die ursprüngliche barocke Wallfahrtskirche "Unserer Lieben Frau vom Kreuzberg" (17.04.1945 zerstört, 1949 - 1952 im modernen Barockstil großzügigst wieder aufgebaut) und gestaltete die Schlosskapelle in Fronberg 1678 baut Pfarrer Christoph Mayer an St. Jakob eine Sakristei an 1678 errichtet Freiherr von Rußwurm über der Sakristei von St. Jakob ein Oratorium 1679 Bau der Marienkirche auf dem Kreuzberg 1685 Das Kapuzinerkloster wird erbaut 1688 ist die Ansiedlung Neuried bereite volkstümlich als "Sidefür", zu deuten als "Sieh Dich vor", genannt. Der Name Sidefür ist auch heute noch im Volksmund erhalten. 1689 ist der Bau der heutigen (1909 renovierten) Kirche St. Margareta in Bubach an der Naab datiert, wenngleich es zu karolingischer Zeit bereits eine gleichnamige Kirche gab 1697 wird Odilo Schreger, vielgelesener Volksschriftsteller des 18. Jahrhunderts, in Schwandorf geboren (1774 verstorben) 1700 Neubau des dreigeschossigen Schlosses – in Hufeisenform - durch das Geschlecht derer "Vom Rußwurm" in Ettmannsdorf (heute Mädchenheim)