Oberpfälzer Kultur - Bergfest in Amberg 02. Juli 2022

Anreise mit dem Fahrrad:
Abfahrt in Schwandorf:
ca. 11.00 Uhr
Rückfahrt in Amberg: ca. 16.00 Uhr

Der Berg ruft. Was den besonderen Reiz dieses Festes ausmacht, kann man gar nicht richtig beschreiben, man muss es einfach selbst erleben! Alljährlich pilgern um den 2. Juli (Mariä Heimsuchung) Tausende von Menschen aus nah und fern zum Mariahilfberg. Viele gehen erst zur Predigt und feiern danach bei Bier und Bratwürstel, Käse und Spitzl, Radi und Kraut das „Amberger Bergfest“. Wenn die Patres um zehn Uhr das erste Mal das Licht ausdrehen, heißt es für die Wallfahrer langsam Schluss zu machen und wieder zurückzuwandern ins Tal.

Wenn der Berg ruft...

Ähnlich bedeutend wie die Kirwan sind die großen Bergfeste um bekannte Wallfahrtskirchen, deren Tradition weit in die Barockzeit zurückreicht und jährlich Tausende von Besuchern und Wallfahrern anlockt. Hier verbindet sich Frömmigkeit mit dem Essen, Trinken und Fröhlichsein im Dunstfeld von Weihrauch und Bratwurstduft. Glaube und Lebensfreude zeigen im Amberg-Sulzbacher Land ihre typisch bayerische Verbindung.

Das Mariahilfbergfest in Amberg lädt seit 1634 zur Wallfahrt ein. Schon damals mussten unzählige Pilger mit Bier und Bratwürsten versorgt werden. Die Festwoche findet immer um Mariä Heimsuchung Anfang Juli statt. Das Fest auf dem Annaberg in Sulzbach-Rosenberg wird immer um St. Anna am 26. Juli eröffnet, das Frohnbergfest in Hahnbach jährlich um Mariä Himmelfahrt am 15. August und die Mausbergfestwoche in Gebenbach um Mariä Geburt am 08. September. Die Wallfahrt zum Axtheid Berg in Vilseck findet um das Kreuzerhöhungsfest am 14. September statt.

 

Informationen

Auf dem Mariahilfbergfest in Amberg werden Sie vor allem von heimischen Metzgereien und Brauereien bewirtet. Auf dem Bergfest in Amberg finden Sie:
10 Bierzelte, 9 Grillbuden, 1 Käsestand, 1 Pizzastand und 1 Fischstand.
Diese verwöhnen Sie kulinarisch auf dem Amberger Bergfest.

Das Amberger Mariahilfbergfest ist vor allem mittwochs, donnerstags und sonntags nach den Gottesdiensten gut besucht.
Wir empfehlen Ihnen, sich einen Platz bei den Amberger Festwirten zu reservieren.

Das Amberger Mariahilfbergfest hat seinen Ursprung im Jahre 1634. Als damals die Pest in Amberg wütete, gelobten Ambergs Bürger, ein Kirchlein auf dem Berg der Stadt zu erbauen. Diese Kirche entwickelte sich bald zu einem beliebten Wallfahrtsziel, was die Masse an zu versorgenden Wallfahrern in den nachfolgenden Jahren immer größer werden ließ. Also wurde Bier ausgeschenkt und Bratwürste gebraten – in Amberg natürlich mit Butzlküh, die den Bratwürsten den besonders guten Geschmack verleihen.

Diese Tradition ist auf dem Amberger Mariahilfbergfest bis heute aufrecht erhalten, selbst wenn sich manch Nicht-Amberger über die geringe Auswahl an kulinarischen Spezialitäten lustig machen mag. Im vergangenen Jahr gab es zum ersten Mal auch gebratenen Fisch und Pizza. Ansonsten gibt es kulinarisch, außer Bratwürsten, Steaks, Knöcherl und Sauerkraut nur noch verschiedene Käsesorten und Bäckerwaren auf dem Mariahilfberg zu kaufen. Auch die große Auswahl an Bier lässt nicht zu wünschen übrig: Von ursprünglich zehn Brauereien in Amberg bestehen heute zwar nur noch vier, trotzdem lässt es sich keine entgehen, ein eigenes Zelt auf dem Bergfest zu errichten.

Da das Bergfest ein christliches Fest ist, gibt es keine Musik und keine Fahrgeschäfte.

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